PRESSEMITTEILUNG von Cornelia Behm, MdB von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus
Brandenburg vom 01. November 2006
Zum Abhilfebescheid des Landesumweltamt (LUA) vom 25. Oktober 2006, in
dem es sich in der Frage der Alleefällung zwischen Rüdnitz und Danewitz
für nicht zuständig erklärt, sagt die bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete
Cornelia Behm:
„Offensichtlich gibt das Landesumweltamtes auf Druck des
Umweltministeriums die Entscheidungsbefugnis an die Kreisverwaltung zurück.
Die Sachlage hat sich nicht verändert. Die Kreisverwaltung muss sich mit
den inhaltlichen Argumenten des ursprünglichen Bescheides des
Landesumweltamtes von Ende September auseinandersetzen. Die überwiegende
Zahl der über 700 Alleebäume ist vital und standsicher. Der Kreis Barnim
würde sich durch deren Fällung eines Teils seines Reichtums ohne Not
selbst berauben.
Das Verkehrsaufkommen der Verbindung Rüdnitz-Danewitz beträgt 230
Fahrzeuge pro Tag. Landrat und Vizelandrat wollen eine geringbefahrene
Straße überdimensioniert ausbauen. Dieser Ausbau soll insgesamt 2,2 Mio.
Euro kosten. Das wäre unverantwortliche Verschwendung und Raubbau an der
Natur und dem kulturellen Erbe Brandenburgs.
Es gäbe durchaus die Alternative, die Straße so auszubauen, dass die
Allee erhalten werden könnte. Diese Möglichkeit muss noch einmal geprüft
werden.“
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BürgerInnenbüro
Cornelia Behm
Mitglied des Deutschen Bundestages
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