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Bundestagsabgeordnete legen Studie zum Braunkohleausstieg in Ostdeutschland vor (22.05.2008)

Cornelia Behm

Die brandenburgische bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm
und der Energiepolitische Sprecher der Bundestagsfraktion von Bündnis
90/Die Grünen, Hans-Josef Fell, legen heute eine Studie zum
Braunkohleausstieg in Ostdeutschland vor. Die Untersuchung wurde vom
Institut für ZukunftsEnergieSysteme (IZES) in Saarbrücken erarbeitet.

Angesichts der gerade gestern von der brandenburgischen Landesregierung
vorgestellten „Energiestrategie 2020“, in der an der Verstromung der
Braunkohle konsequent festgehalten wird, ist sie ein geeigneter Beitrag
zur Diskussion für die politischen Entscheidungsträger. Sie beantwortet
die Fragen von Energiesicherheit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz
schonungslos realistisch und weist im Gegensatz zur Energiestrategie
Brandenburgs den Weg in eine Zukunft nach der Braunkohle.
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19.05.2008

Europaabgeordnete unterstützt Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“

Zur morgigen Auftaktveranstaltung der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit" des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und der AOK in der Landeshauptstadt Potsdam sagt die grüne Europaabgeordnete Elisabeth Schroedter:

„Ich unterstütze die deutschlandweite Initiative ‚Mit dem Rad zur Arbeit' als eine sinnvolle Aktion für weniger umwelt- und klimaschädlichen Autoverkehr und mehr Bewegung im Alltag. Hier werden EU-Gelder sinnvoll eingesetzt. Viele Autofahrten sind Kurzstrecken, die man problemlos mit dem Fahrrad bewältigen könnte. Die Aktion bietet nun für viele Menschen einen Anreiz, einfach mal mit dem Rad zur Arbeit zu fahren und weckt vermutlich auch bei vielen die Lust, das Auto häufiger stehen zu lassen. [mehr]

Europaabgeordnete unterstützt Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ (19.05.2008)

Zur morgigen Auftaktveranstaltung der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) und der AOK in der Landeshauptstadt Potsdam sagt die grüne Europaabgeordnete Elisabeth Schroedter:

„Ich unterstütze die deutschlandweite Initiative ‚Mit dem Rad zur Arbeit’ als eine sinnvolle Aktion für weniger umwelt- und klimaschädlichen Autoverkehr und mehr Bewegung im Alltag. Hier werden EU-Gelder sinnvoll eingesetzt. Viele Autofahrten sind Kurzstrecken, die man problemlos mit dem Fahrrad bewältigen könnte. Die Aktion bietet nun für viele Menschen einen Anreiz, einfach mal mit dem Rad zur Arbeit zu fahren und weckt vermutlich auch bei vielen die Lust, das Auto häufiger stehen zu lassen.
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Brandenburg droht mit Bau von Stromtrasse durch UNESCO-Reservat eigener „Fall Waldschlösschenbrücke“ (18.05.2008)

Fotograf: M. Großmann

Die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SKA KELLER, hat die Landesre-gierung aufgefordert, die Pläne des Energiekonzerns Vattenfall für eine oberirdische 380-Kilovolt-Stromtrasse durch das brandenburgische UNESCO-Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin zu stoppen. Das Freileitungsteilstück mit bis zu 50 Meter hohen Masten von Bertikow (UM) nach Neuenhagen bei Berlin (MOL) würde eine sogenannte Schutzzone III (harmonische Kulturlandschaft) durchschneiden. Der Trassen-verlauf unweit des Grumsiner Forsts gefährde dessen angestrebten Status als Weltnaturerbe. SKA KELLER kritisierte, dass im bereits abgeschlossenen Raumordnungsverfahren - das die Trassenführung nur als „bedingt vereinbar“ klassifiziert - die Bevölkerung des Amtes Britz-Chorin nicht einbezogen und die ablehnenden Stellungnahmen des Naturschutzes ignoriert worden seien. Sie forderte den Ministerpräsidenten Platzeck auf, in Verhandlungen mit Vattenfall zu treten, um eine Erdverkabelung zu erreichen. „Wenn die Landesregierung den Bau dieser Trasse zulässt, hat sie ihren eigenen `Fall Waldschlösschenbrücke´.“
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Bündnis 90/Die Grünen fordern Landtagsabgeordneten Theel auf, Mandat niederzulegen (14.05.2008)

Fotograf: Klaus-Uwe Gerhardt

Der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, AXEL VOGEL, hat den Land-tagsabgeordneten Otto Theel nach dessen Verurteilung zu einer neunmonatigen Bewährungsstrafe wegen Vorteilsnahme im Amt aufgefordert, sein Mandat als Land-tagsabgeordneter niederzulegen. „Filz und Korruption dürfen in der Landespolitik keinen Platz haben“, sagte AXEL VOGEL.

Theel habe sein früheres Amt als Bürgermeister von Neuruppin für persönliche Zwecke missbraucht und damit die Bürgerinnen und Bürgern der Stadt schwer enttäuscht. Dieses Verhalten disqualifiziere ihn auch als Volksvertreter im Landtag. Die einzige mögliche Konsequenz sei sein Rücktritt. Sollte dieser nicht erfolgen, forderte er die Fraktion Die Linke auf, ihn aus der Fraktion auszuschließen. Dies sei auch eine Frage der politischen Kultur Brandenburgs.

Presse:
http://www.ad-hoc-news.de/Marktberichte/de/16893449/Theel+verurteilt+Ex+Buergermeister+r&aumlueumt

http://www.tagesspiegel.de/berlin/Brandenburg;art128,2530781


Foto: www.pixelio.de

Behm zur Kostenentwicklung der A 14: "Die Mittel sollten lieber in Wissenschaft, Bildung und Wirtschaftsförderung fließen!" (08.05.2008)

Fotograf: Michael Hirschka

Die bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm hat vor dem Hintergrund der Kostenerhöhung beim Bau der Autobahn 14 (A14) Versäumnisse bei der Planung kritisiert.

"Das passiert wenn Umwelt- und Naturschutz nicht rechtzeitig in Planungen einbezogen werden. Hier hat es offensichtlich massive Versäumnisse der Planer gegeben", sagte die Abgeordnete anlässlich der Meldung die Kosten für die A14 würden sich auf Grund von Umweltschutzauflagen von geschätzten 775 Millionen Euro auf knapp 1,28 Milliarden Euro verdoppeln.

"Ich halte diese Autobahn nach wie vor für verzichtbar. Sie bringt der Prignitz keinen Vorteil, den sie nicht schon hätte. Die wirtschaftliche Entwicklung einer Region hängt nachweislich nicht von der Nähe zu einer Autobahn ab.
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Diskriminierung von Schwulen und Lesben in Brandenburg bekämpfen (19.04.2008)

Fotograf: S. Hofschlaeger

Anlässlich des morgigen Christopher-Street-Days in Brandenburg hat die Landesvor-sitzende von Bündnis 90/Die Grünen, SKA KELLER, die Landesregierung dazu aufge-fordert, der immer noch verbreiteten Diskriminierung von Homosexuellen in Brandenburg stärker entgegenzutreten. „Viele Schwulen und Lesben trauen sich hierzulande nicht, zu ihrer Sexualität zu stehen.“ Grund dafür sei die Furcht vor Ausgrenzung und Anfeindung. „Schwulen- und lesbenfeindliche Sprüche gehören leider zum Alltag und schlagen nicht selten in Gewalt um.“ Die Polizei müsse für den Umgang mit Opfern schwulen- und lesbenfeindlicher Gewalt besser sensibilisiert werden. Die Landesregierung müsse ein `Klima der Toleranz´ fördern und die Rechte von Lesben und Schwulen in Brandenburg stärken, indem sie verschiedene landesrechtliche Regelungen an das bundesrechtliche Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz und das Lebenspartnerschaftsgesetz anpasst.

Nach einer Ende 2007 veröffentlichten bundesweiten Studie sind gerade schwule Männer häufiger Opfer von Gewalt als bislang angenommen. Danach sind 55 % der Befragten aufgrund ihres Schwulseins bereits belästigt, beleidigt, bedrängt oder genötigt worden. Über 12 Prozent sind aufgrund ihrer sexuellen Orientierung tätlich angegriffen worden. Nur rund 10 Prozent der schwulenfeindlichen Attacken würden offiziell registriert. Weil sie sich von der Polizei nicht ernst genommen fühlen, erstatteten die Betroffenen selbst bei Verletzungen keine Anzeige.
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Energiestrategie 2020 „Lizenz zur Klimazerstörung“ (14.04.2008)

Fotografin: Melanie Vollmert

Der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, AXEL VOGEL, hat die neue Energiestrategie des Landes scharf kritisiert und als „Lizenz zur Klimazerstörung“ bezeichnet. „Der Export klimaschädlichen Braunkohlestroms kann damit sogar noch ausgeweitet werden. Das bisherige Klimaziel, den CO2-Ausstoß um ca. 15 Prozent zu reduzieren, wird um zehn Jahre vertagt.“ Die Landesregierung wolle der Bevöl-kerung vormachen, ein „Weiter-so“ bei der Braunkohleverstromung sei aus Gründen der Versorgungssicherheit unabdingbar. Dabei wird bereits heute das Gros des Brandenburger Stroms exportiert. „Diese Energiestrategie dient vorrangig der Gewinnabsicherung des Stromkonzerns Vattenfall.“
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Geändertes Jagdgesetz macht Bock zum Gärtner (09.04.2008)

Fotograf: Rainer Sturm

Mit scharfer Kritik reagiert Cornelia Behm, Bundestagsabgeordnete von
Bündnis 90/Die Grünen, auf die angestrebte Änderung des Jagdgesetzes in
Brandenburg. Die schwarz-rote Regierungskoalition bringt heute einen
Gesetzentwurf in das Plenum ein, der vorsieht, dass die Jagdprüfung
künftig auch vom Landesjagdverband organisiert und durchgeführt werden kann.

"Damit wird der Bock zum Gärtner." so Behm. "Wenn die Landesverwaltung
ihre Entscheidungskompetenz delegiert, dann darf nicht nur ein einziger
Verband damit betraut werden. Es ist vielmehr notwendig, auch die vier
anderen anerkannten Naturschutzverbände in dem Gesetz zu benennen. Nur
so kann sicher gestellt werden, dass das Handeln der künftigen Jäger
kompromisslos auf den Umwelt- und Naturschutz ausgerichtet ist." so
Behm.
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Flussretter gewinnen „Oberwasser“ – Initiative „Stop Havelausbau!“ verzeichnet erste Erfolge (07.04.2008)

Fotograf: Didi01

Vor einigen Monaten startete der BUND in Zusammenarbeit mit NABU, Grüne Liga und anderen Kooperationspartnern die Aktion „Stopp Havelausbau!“.
Aus gutem Grund, denn die geplanten Eingriffe in die ökologisch sensiblen Gewässerlandschaften von Havel und Spree sind unwirtschaftlich, sinnlos und extrem zerstörerisch.

Inzwischen zeigen sich erst Erfolge. Wie das „Fluss-Büro“ des BUND kürzlich mitteilte
„ hat die Wasserstraßenverwaltung (...) das seit fünf Jahren laufende Planfeststellungsverfahren zum Ausbau der Spree in Berlin gestoppt. Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee versprach nun für die Neuauflage des Planungsverfahrens eine „stadtverträgliche und umweltfreundliche Modernisierung der Spree“, insbesondere sollen so viele Bäume vor dem Abholzen bewahrt werden (die alten Planungen sahen bis zu 1.000 Fällungen vor).
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BBI-Nachtflug-Verfahren:Bündnisgrüne kritisieren Informationspolitik des Verkehrsministeriums (05.04.2008)

Henrik G. Vogel

Der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, AXEL VOGEL, hat die Informationspolitik des Verkehrsministeriums im laufenden Planergänzungsverfahren zum Lärmschutz und zum Flugbetrieb in den Nachtstunden auf dem neuen Großflughafen Schönefeld (BBI) kritisiert.
Am Montag beginnen die Erörterungstermine in diesem Verfahren. Anders als bei solchen Großvorhaben bundesweit vielfach praktiziert, wurden den betroffenen Gemeinden bzw. den Bürgerinnen und Bürgern die Antworten des „Vorhabenträgers“, also der Flughafengesellschaft Berlin Schönefeld, auf ihre Einwendungen nicht vorab schriftlich von der oberen Luftfahrtbehörde zugestellt.
„Eine qualifizierte Erörterung der Einwendungen wird so unnötig erschwert.“
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„Wer Klimaschutz ernst meint, muss ‚Ja’ zur Windenergie sagen!“ (29.03.2008)

Fotograf: sprisi

Anlässlich der Äußerungen des brandenburgischen Infrastrukturministers Reinhold Dellmann, dass er keine neuen Eignungsgebiete für Windenergie in Brandenburg ausweisen wolle, weil das den Bürgerinnen und Bürgern nicht zuzumuten sei, sagt die brandenburgische Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm.

„Herr Dellmann zeigt sich völlig ignorant gegenüber den Problemen, die durch den Klimawandel auf uns zukommen. Wer Klimaschutz ernst meint, muss ‚Ja’ zur Windenergie sagen.“ „Die Zerstörung von Heimat, Kulturlandschaft und Natur durch Braunkohleabbaggerung nimmt er billigend in Kauf, aber die klimafreundliche Zukunftstechnologie Windkraft will er stoppen.
Offenbar ist dem Minister die Aufrechterhaltung der CO2-emittierenden Braunkohleverstromung auf dem aktuellen Niveau wichtiger, als die Sorgen der Menschen in den drei von der Abbaggerung bedrohten Dörfern Kerkwitz, Atterwasch und Grabko.“
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Mentoring: Sprungbrett für junge Frauen (25.03.2008)

Ska Keller

Die Bündnisgrünen in Brandenburg suchen junge Frauen bis 30, die sich
für grüne Politik interessieren. Wenn du in der Politik mitmischen
willst, aber noch nicht richtig weißt, wie und wenn du dich mit grünen
Themen identifizierst, dann bist du bei uns richtig.

Was ist ein Mentoring?
Beim Mentoring soll jungen Frauen durch die Unterstützung erfahrener
PolitikerInnen der Einstieg in die Politik erleichtert werden. Die
MentorInnen geben ihr Wissen und ihre politischen Erfahrungen an die
Einsteigerinnen weiter. Im Rahmen des Mentorings lernen die jungen
Frauen das Politik-Geschäft kennen und können erste Grundsteine für eine
politische Karriere legen. Die Mentee begleitet ihre Mentorin zu
Terminen, lernt ihren Alltag kennen und wird von ihr unterstützt.
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Brandenburgisches Wassergesetz: „Der Entwurf genügt den Anforderungen nicht!“ (21.03.2008)

Fotograf: Ernst Rose

Anlässlich des Weltwassertags am 22. März äußert sich die
brandenburgische Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm enttäuscht über den
Stand der Verhandlungen bei der Novellierung des Brandenburgischen
Wassergesetzes:

„Dem Gesetzentwurf fehlen grundlegende Vorgaben für einen nachhaltigen
Umgang mit Wasser in Brandenburg. Kurz gesagt: Der Entwurf ist Murks. Er
wird den Anforderungen an ein modernes Wassermanagement in Zeiten des
Klimawandels in keiner Weise gerecht.

Wie zu hören ist, hat der brandenburgische Nachhaltigkeitsbeirat den
Landtag aufgefordert, den Gesetzentwurf an die Landesregierung zurück zu
überweisen. Das ist ein Armutszeugnis für die Qualität der Vorlage.
Sollte der Landtag das Gesetz Anfang April dennoch verabschieden, fehlen
ihm wichtige Instrumente, die die Versteppung des Landes aufhalten könnten.
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Ein See ist keine Landebahn für Luxustouristen - Behm bei Anhörung zu Wasserflugzeugen auf dem Schwielowsee (16.03.2008)

Fotografin: Verena N.

Die bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm wird am Montag, den
17. März im Potsdamer Infrastrukturministerium an der Anhörung zur
Zulassung eines Sonderlandeplatzes für Wasserflugzeuge auf dem
Schwielowsee teilnehmen. Sie möchte mit ihrer Teilnahme Anwohnerinnen
und Anwohnern den Rücken stärken. Wörtlich sagt sie:

„Der Schwielowsee ist ein Natur- und Erholungsraum und keine Landebahn
für Luxustouristen. Aus meiner Sicht gibt es gute Gründe, die gegen eine
dauerhafte Genehmigung eines Landesplatzes für Wasserflugzeuge sprechen.

Der See ist ein Landschaftsschutzgebiet mit direkt angrenzenden
Naturschutz- und FFH-Gebieten. Ein Landeplatz für Wasserflugzeuge ist
mit den Schutzzielen dieser Gebiete nicht vereinbar. Am See leben
zahlreiche geschützte Vogelarten wie z.B. der Seeadler, der Fischadler,
der Graureiher und der Kranich. Sie werden in ihrem Lebensraum massiv
gestört und gefährdet. Kollisionen der Tiere mit Flugzeugen sind nicht
auszuschließen.
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Volksinitiative veranschaulicht mit Mülltüten-Aktion CO2-Ausstoß von Kraftwerk Jänschwalde - Startschuss für landesweiten Sammel-Aktionstag (12.03.2008)

Fotograf: Lars Kunze

Die Volksinitiative „Keine neuen Tagebaue - für eine zukunftsfähige Energiepolitik“ wird an diesem Freitag, dem 14. März, auf dem Luisenplatz in Potsdam mit einer groß angelegten Aktion den CO2-Austoß des brandenburgischen Braunkohlekraftwerks Jänschwalde veranschaulichen. Sie ist der Startschuss für einen landesweiten Aktionstag der Volksinitiative am 15. März. Dabei werden die Brandenburgerinnen und Brandenburger aufgerufen, an den zahlreichen Ständen, mit denen die Volksinitiative am Sonnabend landesweit präsent sein wird, ihre Unterschriften abzugeben, oder sich einen Unterschriftenbogen aus dem Internet herunterzuladen und ihn unterschrieben an die Initiative zu senden (www.keine-neuen-tagebaue.de). Anfang Mai sollen alle bislang gesammelten Unterschriften dem Präsidenten des brandenburgischen Landtags übergeben werden.

Für die Aktion wird der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND), der Mitglied der Volksinitiative ist, am Freitag ab 11 Uhr auf dem Potsdamer Luisenplatz zahlreiche große Mülltüten mit Pressluft füllen und so deutlich machen, wie viel CO2 Jänschwalde im Bruchteil einer Sekunde emittiert. Jänschwalde hat einen jährlichen CO2-Ausstoß von 23,7 Millionen Tonnen und belegt auf der Liste der schmutzigsten Kraftwerke Europas des WWF Platz 4.

SPD und CDU müssen sich zu ihrer Verantwortung als `Enteignungsparteien´ bekennen (24.02.2008)

Der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, AXEL VOGEL, hat den Aufklärungswillen der Koalitionsparteien SPD und CDU in der Bodenreform-Affäre in Zweifel gezogen. „Die Enteignung früherer Bodenreform-Grundstücke ist die Folge grundsätzlicher Weichenstellungen roter und schwarz-roter Landespolitik unter Ministerpräsident Stolpe. Ich bezweifle, dass SPD und CDU willens sind, sich zu dieser politischen Verantwortung im Untersuchungsausschuss zu bekennen.“ Durchgängiges Ziel der Landespolitik sei gewesen, an den landwirtschaftlichen Großstrukturen festzuhalten. „Es ging darum, die Nachfolgebetriebe der LPG um jeden Preis zu erhalten und der Bildung kleinbäuerlicher Strukturen durch eine Ausgliederung von Bodenreformland entgegenzuwirken.“ AXEL VOGEL warnte davor, die Verantwortung für die Affäre allein der Verwaltung zuzuschreiben. „Das rechtswidrige Verhalten der Verwaltung darf nicht den Blick auf die politische Ver-antwortung verstellen.“ Zudem schlägt er die Einsetzung einer unabhängigen Historikerkommission vor.
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Europaabgeordnete: Platzeck hofiert Vattenfall (07.02.2008)

www.elisbeth-schroedter.de

Zu dem heutigen Antrittsbesuch des Vorstandsvorsitzenden von Vattenfall Europe, Tuomo Hatakka, bei Brandenburgs Ministerpräsidenten Matthias Platzeck sagt die grüne Europaabgeordnete Elisabeth Schroedter:

„Das Treffen in der Brandenburgischen Staatskanzlei macht die große Nähe der Landesregierung zu Vattenfall Europe erneut deutlich. Diese Nähe schlägt sich in der Tatsache nieder, dass die betriebswirtschaftlichen Interessen von Vattenfall Europe im Landesentwicklungsplan gegenüber den Interessen des Naturschutzes und der Kommunen im Rahmen der kommunalen Selbstverwaltung Vorzug genießen. Die nach europäischen Vorgaben eigentlich verbindliche Strategische Umweltprüfung sieht hingegen eine Abwägung der verschiedenen Interessen vor. Diese Strategische Umweltprüfung fand aber gar nicht erst statt.
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Bundesrechnungshof widerlegt Notwendigkeit für Wittstock (30.11.2007)

www.freie-heide.de

Zum Bericht des Bundesrechnungshofes, der das Verteidigungsministerium
auffordert, die Pläne für den Luft-Boden Schießplatz in der
Kyritz-Ruppiner Heide zurückzunehmen und das Übungskonzept der Luftwaffe
zu überarbeiten, erklären Winfried Nachtwei, sicherheitspolitischer
Sprecher, und Cornelia Behm, brandenburgische Bundestagsabgeordnete:

Der Bundesrechnungshof erteilt in seiner Stellungnahme jeder Ausweitung
der Übungsmöglichkeiten für Luft-Boden-Einsätze der Luftwaffe eine
deutliche Absage. Er bestätigt voll und ganz das, was wir bereits seit
mehr als sieben Jahren im Bundestag, auf Länder- und Landkreisebene
betonen und belegt haben: Der Luft-/Boden-Schießplatz Wittstock wird -
angesichts des veränderten Auftrages der Bundeswehr, des veränderten
Übungsprofils und des seit Jahren sinkenden Übungsaufkommens an
Luft-/Boden-Einsätzen - militärisch nicht gebraucht. Diese Fakten hat
das Ministerium nie ernsthaft widerlegt. Im Gegenteil,
Verteidigungsministerium und Bundeswehr haben stur die alte
Bedarfsplanung aus Anfang der 90er Jahre fortgeschrieben. Diese
jahrelange Unehrlichkeit gegenüber dem Parlament ist ein Skandal und ein
Schlag ins Gesicht all derjenigen, die seit Jahren mit sachlichen
Argumenten gegen die Pläne des Ministeriums vorgehen.
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Frauenhäuser in Brandenburg auf solides finanzielles Fundament stellen (23.11.2007)

Anlässlich des internationales Tags für die Beseitigung von Gewalt gegen Frauen an diesem Sonntag hat die Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, SKA KELLER, die Landesregierung aufgefordert, die 23 Frauenhäuser des Landes auf ein solides finanzielles Fundament zu stellen. Die derzeitige Finanzausstattung sei unbefriedigend. Zwar gebe es mit 279 Plätzen ausreichend Zufluchtsangebote, aber zuwenig Geld für das Personal in den Beratungs- und Kriseneinrichtungen des Landes. Die Mitarbeiterinnen der Frauenhäuser arbeiten hoch engagiert, sind aber häufig jenseits der Belastungsgrenze angelangt. SKA KELLER schlug vor, sich am Beispiel Schleswig-Holsteins zu orientieren, wo die Frauenhäuser aus einem zentralen Topf finanziert werden, der über einen Vorwegabzug vom kommunalen Finanzausgleich gespeist wird.
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BBI-Fluglärm: Platzeck will nicht mit Betroffenen reden (21.11.2007)

www.pixelio.de

Die brandenburgische Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm wirftMinisterpräsident Matthias Platzeck vor, den direkten Dialog mit vomFluglärm betroffenen Bürgerinnen und Bürgern im Umfeld des zukünftigenFlughafen Berlin Brandenburg International in Schönefeld zu scheuen.
Die Abgeordnete hatte am 13. August 2007 einen Brief an denMinisterpräsidenten geschrieben, in dem sie die Sorgen der Anliegerschilderte und das zugesagte Dialogforum anmahnte. Das Antwortschreiben vom 14. November 2007 erhielt sie in dieser Woche.

„Nach diesem Schreiben habe ich den Eindruck, der Ministerpräsident will nicht mit den betroffenen Bürgerinnen und Bürgern reden. Er verweist stattdessen auf Gespräche mit Bürgermeistern und kommunalen Vertretern.Es könnten aber aus meiner Sicht viele Probleme der Bewohnerinnen undBewohnern des Flughafenumfeldes durch qualifizierte Gespräche zu lösensein. Es geht dabei insbesondere um das Problem des Fluglärms.
Die Menschen warten seit Monaten auf eine Vermittlung zwischen ihren und denInteressen des Flughafens und der Wirtschaft. Die Landesregierungignoriert sie konsequent. Das von Matthias Platzeck angekündigte „Bündnis am Boden“ findet leider bisher ohne Beteiligung der potentiellvom Fluglärm Betroffenen statt. Seine Ausführungen lassen auch nicht erwarten, dass sie in naher Zukunft einbezogen werden.
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Schließung von Geburtsstationen würde ländliche Regionen noch weiter abhängen (22.10.2007)

Die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, KATRIN VOHLAND, hat die Pläne der Landesregierung kritisiert, bis zu fünf der kleineren Geburtskliniken des Landes zu schließen. Nach dem Schulsterben nun auch noch das Netz der Geburtsstationen auszudünnen, wäre ein weiteres fatales Signal für Brandenburgs ländliche Gebiete. Diese würden damit noch mehr an Attraktivität für Familien verlieren. KATRIN VOHLAND warnte davor, die im Krankenhausgesetz verankerte Grundversorgung mit einer zentralistischen Krankenhausplanung zu gefährden.
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Verbrauchermacht nutzen – zu Ökostromanbieter wechseln! (17.10.2007)

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Angesichts der Ankündigung drastischer Preiserhöhungen durch den
Stromversorger Eon Edis plädiert die brandenburgische
Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm für einen Umstieg auf Ökostromanbieter.

„Die Verbraucherinnen und Verbraucher müssen ihre Handlungsmacht nutzen
und zu Ökostrom-Anbietern wechseln! So kann man Umwelt und Klima
schützen und gleichzeitig der Preispolitik der großen Stromkonzerne ein
Schnippchen schlagen!
Ökostromanbieter wie EWS Schönau und Lichtblick sind schon heute in
vielen Regionen Brandenburgs preisgünstiger als Eon Edis.
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'Keine neuen Tagebaue - Für eine zukunftsfähige Energiepolitik' (05.10.2007)

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Am kommenden Montag startet die Volksinitiative 'Keine neuen Tagebaue - Für eine zukunftsfähige Energiepolitik' mit einer Pressekonferenz in Potsdam sowie pressewirksamen Unterschriftensammlungen in Potsdam, Cottbus und Klingmühl. Damit bilden Umweltverbände, Bündnis 90/Die Grünen und Die Linke ein Initiativbündnis, das dem immensen CO2-Ausstoß in Brandenburg einen Riegel vorschieben kann.
Um erfolgreich zu sein, müssen wir in den nächsten Monaten 20.000 Unterschriften sammeln. Innerhalb des Initiativbündnisses haben wir starke Partner(zumindest in Bezug auf die Mitgliederzahlen!), aber die Partei mit der größten Kompetenz in Umweltfragen sind wir! Wir haben damit eine zusätzliche Chance, in der Zeit vor dem Kommunalwahlkampf mit unserer Kernkompetenz in Brandenburg in Erscheinung zu treten. Lasst uns diese Chance gut nutzen! Ab nächsten Montag wird die Homepage der Volksinitiative online sein (www-keine-neuen-tagebaue.de). Ihr könnt Euch Hintergrundmaterialien und Unterschriftslisten dort herunter laden sowie die dazugehörigen Faltblätter bestellen. Zwei Hintergrundtexte zur Volksinitiative gibt es hier schon mal vorab.

Europaabgeordnete: Mehr Würdigung für Fußballerinnen (01.10.2007)

Die grüne Europaabgeordnete Elisabeth Schroedter sagt zum Sieg der deutschen Frauen zur Fußballweltmeisterschaft:

„Ich gratuliere allen Spielerinnen und der Trainerin der deutschen Frauenfußballnationalmannschaft zu ihren überragenden Sieg, bei den Weltmeisterschaften in China. Dieser Sieg hat nicht nur Rekorde gebrochen, sondern auch die immer noch bestehenden Vorbehalte gegenüber Frauen in dieser Sportdisziplin. Die Leistung der deutschen Fußballerinnen findet nach wie vor in der Öffentlichkeit viel zu wenig Aufmerksamkeit. Unsere Frauen sind als Favoriten in die WM gegangen, trotzdem wurden die Ereignisse in China immer nur am Rande erwähnt. Erst die hervorragenden Leistungen im Viertel- und Halbfinale haben die führenden Politiker und Pressevertreter aufgeweckt und sie erkennen lassen, dass das was da passiert mehr Öffentlichkeit verdient.
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Europaabgeordnete: Kein Lohndumping in der Postbranche (05.09.2007)

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Die Brandenburger Europaabgeordnete Elisabeth Schroedter, Berichterstatterin zur Entsenderichtlinie, begrüßt die Einigung des Arbeitgeberverbandes Postdienste mit der Gewerkschaft verdi auf einen Mindestlohn:

„Die Ausweitung des Arbeitnehmer-Entsendegesetzes auf eine weitere Branche ist ein unverzichtbarer Schritt im Kampf gegen Lohndumping. Insbesondere im Postdienst werden teilweise Hungerlöhne gezahlt, die die Betroffenen zwingen zusätzlich ALG II zu beantragen, um ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Ein solches staatlich finanziertes Lohndumping ist nicht hinnehmbar.
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Vorwürfe gegen Polizei nach handgreiflichem Einsatz in Neuruppin restlos aufklären (03.09.2007)

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Der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, AXEL VOGEL, hat eine gründliche Aufklärung des handgreiflichen Polizeieinsatzes gegen Gegendemonstranten auf einer Demonstration gegen Rechtsextreme am vergangenen Sonnabend in Neuruppin gefordert. "Polizeiführung und Innenministerium müssen diesen Einsatz genauesten analysieren. Sollten sich die Vorwürfe von Augenzeugen, die Polizei sei überzogen hart vorgegangen, bestätigen, kann das nicht ohne Konsequenzen bleiben.  Das Demonstrationsrecht für Rechtsextreme durchsetzen zu müssen, ist sicherlich keine einfache Aufgabe. Sie rechtfertigt jedoch nicht den Einsatz von Gewalt gegen friedfertig Demonstrierende. Der Neuruppiner Einsatz darf nicht dazu führen, dass Bürgerinnen und Bürger zukünftig aus Angst vor Polizeiübergriffen von Demonstrationen gegen den Rechtsextremismus fernbleiben. Dies wäre fatal für das zivilgesellschaftliche Engagement in Brandenburg. Es träfe all diejenigen, die hierzulande gegen Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit das Wort erheben."
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Außer Bürokratieabbau nichts gewesen? (01.09.2007)

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Zur Vorstellung der Novelle des Brandenburgischen Wassergesetzes durch
Umweltminister Woidke und den Chef der Staatskanzlei Appel erklärt
Cornelia Behm, Bundestagsabgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus
Brandenburg:

„Ziel der Novellierung des Landeswassergesetzes scheint für
Umweltminister Woidke einzig und allein der Bürokratieabbau gewesen zu
sein. Welche wasserwirtschaftlichen Ziele der Umweltminister Woidke mit
der Novelle erreichen will, erfährt die Öffentlichkeit vom
Umweltminister hingegen nicht. Daher muss man vermuten, dass es damit
auch nicht weit her ist. Darauf lassen jedenfalls ältere Fassungen der
Novelle schließen. Das ist ziemlich ernüchternd, nachdem Minister Woidke
die Novellierung des Brandenburgischen Wassergesetzes jahrelang
verschleppt und vor sich her geschoben hat.
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Bombodrom:Behm wirft Landesregierung mangelnde Durchsetzungskraft vor (27.08.2007)

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Nach der Ankündigung von Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung,
gegen das Übungsverbot in der Kyritz-Ruppiner Heide in Berufung zu
gehen, wirft Cornelia Behm, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die
Grünen, den brandenburgischen Regierungspolitikern mangelnde
Durchsetzungskraft auf Bundesebene vor. CDU- und SPD-Politiker hätten es
nicht geschafft, ihren Kollegen in der Bundesregierung die Notwendigkeit
einer zivilen Nutzung der Kyritz-Ruppiner Heide nahe zu bringen.
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Behm: „Förderung von Tropical Islands war ein Fehler“ (22.08.2007)

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Mit einem Appell an die brandenburgische Landesregierung hat sich heute
Cornelia Behm, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen zu den
rückläufigen Besucherzahlen des Freizeitbades Tropical Islands geäußert.
Danach kamen im vergangenen Jahr rund 43 Prozent weniger Gäste als im
Jahr 2005.

„Diese Zahlen zeigen erneut, dass die Förderung des Projektes ein Fehler
war.“ so Behm. „Es ist nun höchste Zeit, dass sich Brandenburg auf seine
Stärken als Urlaubsgebiet besinnt und diese weiter ausbaut. Da macht es
keinen Sinn ein einzelnes Unternehmen zu fördern, dass sich erstens
nicht in die touristische Struktur seines Umfeldes einfügt und zweitens
noch nicht einmal ein Anzeichen dafür hervorbringt, dass sein
finanzielles Konzept aufgeht.“
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Bombodrom: Behm wirft Bundeswehr Steuerverschwendung vor (02.08.2007)

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Mit scharfer Kritik an der Bundeswehr hat sich heute Cornelia Behm,
Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen, zur Verwendung von
Steuergeldern im Rechtsstreit um die Kyritz-Ruppiner Heide geäußert:

„Sollte Verteidigungsminister Hans Josef Jung das Flugverbot auch
weiterhin nicht anerkennen und tatsächlich in Revision gegen das
aktuelle Urteil gehen, würde er sowohl der Truppe als auch den Bürgern
finanziell einen Bärendienst erweisen. Die endlose Pleiteserie der
Bundeswehr vor Gericht hat die Deutschen bereits einige hunderttausend
Euro aus dem Steuertopf gekostet. Das Geld wurde in den Prozess um einen
Schießplatz investiert, von dem selbst die Interessenvertretung der
Soldaten, der Bundeswehrverband, sagt, dass er verzichtbar ist. Herr
Verteidigungsminister, wie wollen Sie nach 22 gerichtlichen Niederlagen
ein ,Weiter so’ den Bürgern und den Soldaten gegenüber rechtfertigen?“
so die Abgeordnete.
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Seiteneinsteiger statt Pädagogen: Rupprecht leistet bildungspolitischen Offenbarungseid (23.07.2007)

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Die Landesvorsitzende von Bündnis 90/die Grünen, KATRIN VOHLAND, hat die Prognose von Bildungsminister Rupprecht, dass in der kommenden Dekade ein Lehrermangel abzusehen sei und dieser voraussichtlich durch den verstärkten Einsatz so genannter Seiteneinsteiger kompensiert werden müsse, als "bildungspolitischen Offenbarungseid" kritisiert. Zahlreiche Studien hätten deutlich gemacht, dass sowohl das Unterrichtsniveau in Brandenburg als auch die individuelle Förderung der brandenburgi-schen Schülerinnen und Schüler deutlich verbessert werden müsse. Dies stelle das Lehrpersonal vor höhere Anforderungen. Den vermehrten Einsatz von Seiteneinsteigern vor diesem Hintergrund als ernsthafte Alternative zu ausgebildetem Lehrpersonal in Betracht zu ziehen, halte ich für geradezu abwegig, sagte KATRIN VOHLAND.
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Zustimmung zu Bahn-Privatisierung bedeutete das Aus für weitere Regionalstrecken (17.07.2007)

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Die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, KATRIN VOHLAND, hat die Landesregierung aufgefordert, der in ihrer jetzigen Form geplanten Kapitalmarktprivatisierung der Deutschen Bahn AG im Bundesrat nicht zuzustimmen. "Die von der Bundesregierung geplante Teilprivatisierung ist ein Täuschungsmanöver. Formal bleibt der Bund Eigentümer des Schienennetzes. Faktisch verliert er seinen Gestaltungsspielraum, während Privatinvestoren Mitsprache auf Erhalt und Ausbau des Schienennetzes erhalten. Das Credo der Gewinnmaximierung in der Unternehmenspolitik der teilprivatisierten Bahn wird sich negativ auf den Netzzustand auswirken. Im Sinne der Daseinsfürsorge und des Klimaschutzes notwendige Investitionen in die betriebswirtschaftlich wenig interessanten regionalen Schienennetze werden weiter unterbleiben." Notwendig sei hingegen, die öffentliche Verantwortung für eine moderne Schieneninfrastruktur zu stärken.
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Gebühren für Lebenspartnerschaften - Landesregierung muss diskriminierende Verwaltungsempfehlung zurücknehmen (12.07.2007)

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Zu der bekannt gewordenen Praxis der erhöhten Gebühren für die Schließung von gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften in den kommunalen Standesämtern in Brandenburg sagt die Grünen-Europaabgeordnete Elisabeth Schroedter:

„Die Empfehlung des Innenministeriums, für die Beurkundung gleichgeschlechtlicher Partnerschaften eine mehr als doppelt so hohe Gebühr zu verlangen wie für Beurkundungen heterosexueller Eheschließungen, ist zutiefst verwerflich und verstößt offensichtlich gegen die Brandenburger Verfassung. Gemäß unserer Landesverfassung ist jede Ungleichbehandlung der öffentlichen Gewalt untersagt. Niemand darf wegen seiner sexuellen Identität benachteiligt werden. Homosexuellen Paaren werden mit dieser Gebühr jedoch wesentlich höhere Hürden gestellt eine Partnerschaft zu schließen als heterosexuellen Paaren. Das ist Diskriminierung pur.
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EU-Parlament stärkt Arbeitnehmerrechte (11.07.2007)

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Zur heutigen Abstimmung des Europäischen Parlamentes über das Grünbuch Arbeitsrecht sagt die Europaabgeordnete Elisabeth Schroedter.

„Wir Parlamentarier haben mit der heutigen Abstimmung deutlich gemacht, dass angesichts des derzeitigen Wandels der Beschäftigungsverhältnisse ein garantierter Grundstock an Arbeitnehmerrechten für alle Formen der Erwerbstätigkeit unabdingbar ist. Auf die von der Kommission in ihrem Grünbuch aufgeworfenen Fragen zum Arbeitsrecht in der EU hat das Parlament Antworten formuliert, die sich auch in der Phase der Modernisierung der Arbeitswelt zu den zentralen Arbeitnehmerrechten für alle Beschäftigten bekennen. Wir brauchen ein integratives Arbeitsrecht, um gerade auch Beschäftigten in prekären Arbeitsverhältnissen die gleichen Rechte wie klassisch Beschäftigten zu garantieren.
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Gemeinsam gegen den „Klimakiller Braunkohle“ – Volksinitiative stellt sich heute vor (07.07.2007)

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Im Land Brandenburg hat sich eine Initiativgruppe gegründet die den schrittweisen Ausstieg aus der Braunkohleförderung  per Gesetz erreichen will. Neue Tagebaue und Kohlekraftwerke wird es, den Plänen nach, ab sofort nicht mehr geben.
Zu den Initiatoren zählen BUND, Nabu, Lacoma und Grüne Liga, der Landesverband der Grünen, Mitglieder der Linken und der evangelischen Kirche.
Ob Die LINKE das Vorhaben als Partei unterstützt entscheidet sich erst im September. Landeschef Thomas Nord will zunächst die Ergebnisse einer klimapolitischen Tagung abwarten.

Ein Treffen der Klimaschützer findet heute in Cottbus statt.Was im Anschluss passieren soll beschreibt die „Märkische Allgemeine“ wie folgt:"Zunächst sind für die Volksinitiative 20 000 Unterschriften nötig. Dann muss sich der Landtag mit dem Gesetzentwurf beschäftigen. Lehnen SPD und CDU mit ihrer Mehrheit ab, womit zu rechnen ist, folgt ein Volksbegehren. Dazu müssten innerhalb von vier Monaten 80 000 Unterschriften gesammelt werden. Verweigert der Landtag dem Begehren erneut die Zustimmung, findet ein Volksentscheid statt. Dieser hat Erfolg, wenn eine Mehrheit dafür ist, die mindestens ein Viertel der Wähler umfassen muss.“
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Straßenplanung: Dellmann zeigt späte Einsicht (03.07.2007)

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Die brandenburgische Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm und der
stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Verkehr, Bau und
Stadtentwicklung im Deutschen Bundestag Peter Hettlich begrüßen das
bekannt gewordene Konzept zur Konzentration der brandenburgischen
Straßenplanung von Verkehrsminister Reinhold Dellmann.

„Die Ära Hartmut Meyer ist endgültig vorbei. Dellmann zeigt späte
Einsicht, wenn er die überdimensionierten und zum Teil hochgradig
umstrittenen Straßenplanungen in Brandenburg zurückfährt. Damit war das
beharrliche Engagement der Bürgerinnen und Bürger vor Ort für eine
vernünftige Verkehrsplanung erfolgreich. Bei seiner Schwerpunktsetzung
verzichtet Dellmann auf die strittigsten Ausbauvorhaben, gegen die sich
auch zahlreiche Bündnisgrüne im Land immer wieder engagiert haben.“
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Abzug der NATO-Truppen aus Afghanistan! (02.07.2007)

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Wilhelm Achelpöhler und Uli Cremer von der GRÜNEN Friedensinitiative
haben am 20.06.07 ein Positionspapier zum Afghanistan-Krieg vorgelegt.
Damit wollen sie sich in die Diskussion um einen GRÜNEN
Sonderparteitag am 15.September zu diesem Thema mit einer klaren
Position einmischen. Bisher haben 36 Kreisverbände diese Forderung
erhoben, 44 sind erforderlich, um den Parteitag durchzusetzen .
In ihrem Papier treten Achelpöhler und Cremer für den Abzug der
westlichen Truppen aus Afghanistan ein. Sie wenden sich gegen die
gegenwärtige Afghanistan-Strategie der GRÜNEN-Führung, die das
militärische Engagement fortsetzen will.
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Bündnisgrüne fordern Einstellung von mehr JunglehrerInnen (02.07.2007)

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Die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, KATRIN VOHLAND, hat die geringe Zahl an Neueinstellungen von jungen Lehrern im neuen Schulressourcenkonzept des Bildungsministeriums kritisiert. Vor dem Hintergrund des schlechten Abschneidens Brandenburger Schülerinnen und Schüler bei den Pisa-Vergleichsstudien, dem hohen Unterrichtsausfall und der niedrigen brandenburgischen Abiturquote von nur rund 30 Prozent sei die Personalplanung eine Kapitulationserklärung". Die Landesregierung gibt vor, die Bildung hätte Priorität. Die Fakten sprechen eine andere Sprache. Brandenburg ist bei den Bildungsausgaben Schlusslicht." KATRIN VOHLAND forderte Bildungsminister Rupprecht auf, die Zahl der jährlich neu einzustellenden JunglehrerInnen in dem Konzept deutlich zu erhöhen und damit die Voraussetzungen für eine bessere Unterrichtsqualität zu schaffen.
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Bund-Länder-Einigung zur Autobahn 14: "Es ist schade um das Geld" (21.06.2007)

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Heute unterzeichnen der Bund und die Länder Brandenburg, Sachsen-Anhalt
und Mecklenburg-Vorpommern die Vereinbarung zur Kostenaufteilung für den
Bau der Autobahn A 14. Zu diesem Anlass kritisiert die brandenburgische
Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm die Infrastrukturplanung von Bund
und Ländern:

„Es ist schade um das Geld! Diese Autobahn wird der Prignitz und der
Altmark keinen Vorteil verschaffen, den sie nicht schon hätten. Die
Mittel für den Autobahnbau sollten besser für Wissenschaft, Bildung und
Wirtschaftsförderung in den Regionen zur Verfügung gestellt werden.“
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12. Barnimer Umweltpreis verliehen (19.06.2007)

Am Freitag, den 15.06.2007 verliehen Andreas Fennert, Eberswalder Stadtverordneter für Bündnis 90/Die Grünen und Karl-Dietrich Laffin, Sprecher des bündnisgrünen Kreisverbandes, den 12. Barnimer Umweltpreis. Die Jury entschied sich in diesem Jahr für die Vergabe von einem ersten und zwei zweiten Preisen und sprach eine Anerkennung aus.

Über den 1. Preis in Höhe von 300 Euro konnten sich die Kinder von der Natur- und Umwelt-AG Eberswalde gemeinsam mit ihren Betreuerinnen Anke Kayser und Stefanie Lüdicke freuen. Die Jury würdigte insbesondere, dass es durch die Kooperation von NABU, BUND und Forstbotanischem Garten der FH gelang, eine Jugendumweltgruppe in Eberswalde zu gründen. Schüler im Alter von 9-13 Jahren haben so seit Herbst 2006 die Möglichkeit, sich einmal wöchentlich zu treffen und sich mit selbst gewählten Themen und Projekten im Bereich Natur- und Umweltschutz zu beschäftigen. Bereits in Angriff genommen wurden ein Waldprojekt, die Beschäftigung mit fast vergessenen Nutztierrassen, die Umgestaltung eines alten Bauwagens zum zukünftigen Treffpunkt und der Bau eines Insektenhotels.
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Deutsch-Polnische Radtour am 24.06.2007 (18.06.2007)

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Menschen verbinden - Natur erhalten

Unter diesem Motto steht eine Radtour von deutschen und polnischen
Grünen am 24. Juni 2007. Auf beiden Seiten der Grenze werden
RadlerInnen von Guben nach Frankfurt/Oder fahren, teilnehmen werden u.a.
*Cornelia Behm* (MdB), *Magda Mosiewicz* (Vorsitzende der polnischen
Grünen "Zieloni 2004" und Mitglied des Vorstandes der Europäischen
Grünen Partei) und *Kathrin Vohland* (Brandenburgische Landesvorsitzende
von Bündnis 90/ Die Grünen).
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Behm ruft zu Gedenken an Volksaufstand vom 17. Juni 1953 auf (17.06.2007)

Die brandenburgische Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grü-nen,
Cornelia Behm, ruft zum Gedenken an den Volksaufstand vom 17. Juni 1953
auf. Regierungsgegner hatten damals die Arbeit niedergelegt, öffentliche
Einrichtungen besetzt und gegen die Politik des DDR-Regimes
demonstriert. Der Aufstand wurde blutig niedergeschlagen.
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Schroedter: Landesregierung muss Diskriminierung von Frauen bekämpfen, um Abwanderung zu stoppen (12.06.2007)

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Zu den gestern im RBB-Inforadio vorgestellten Handlungsempfehlungen aus der vom Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung veröffentlichten Studie zu den Lebenslagen junger Menschen in wirtschaftlichen Abstiegsregionen der neuen Bundesländer (1) sagt Elisabeth Schroedter, Mitglied des Regionalausschusses im Europäischen Parlament:

„Es ist zu hoffen, dass mit dem zweiten großen Bereicht zum Thema Abwanderung unter dem Gender Aspekt die Landesregierung endlich aufwacht. Der Bericht benennt unmissverständlich das Problem der nächsten Jahre, nämlich die überproportional hohe Abwanderung von jungen Frauen aus ihrer ostdeutschen Heimat. In strukturschwachen Regionen des Landes fehlen bereits heute bis zu einem Viertel der jungen Frauen, was in Europa ohne Beispiel ist."Die Ursache für die diese hohe Abwanderung von Frauen wird schnell deutlich, wenn man sich die Erhebungen anschaut. Frauen werden in diesem Land gerade beim Zugang zu guten Ausbildungsmöglichkeiten massiv diskriminiert. Wenn Mädchen angesichts deutlich besserer Abschlüsse trotzdem deutlich weniger Ausbildungsplätze und später Toppositionen im Berufsleben erhalten, gibt es ein Diskriminierungsproblem in unserem Land, was sich Brandenburg angesichts seiner schrumpfenden Bevölkerung auch wirtschaftlich absolut nicht leisten kann.
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Grüne unterstützen Volksinitiative "Kostenfreie Schülerbeförderung ist machbar" (07.06.2007)

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Bündnis 90/Die Grünen unterstützen die Volksinitiative "Kostenfreie Schülerbeförderung ist machbar". Wir erachten die Beiträge, die Eltern für den Bustransport ihrer schulpflichtigen Kinder zur Schule und zurück bezahlen müssen, für höchst ungerecht und bildungspolitisch falsch.

Deshalb rufen wir die Brandenburgerinnen und Brandenburger dazu auf, sich in die Unterschriftenlisten der Initiative einzutragen. Um erfolgreich zu sein, müssen 20.000 Unterschriften zusammenkommen.
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Biosphärenreservat Flusslandschaft-Elbe braucht mehr Personal (06.06.2007)

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PRESSEMITTEILUNG von Cornelia Behm, MdB von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus Brandenburg vom 5. Juni 2007

Mit Kritik an der Personalpolitik der Landesregierung äußert sich
Cornelia Behm, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen aus
Brandenburg, aus Anlass der heutigen Prüfung im Biosphärenreservat
Flusslandschaft-Elbe durch eine Delegation der UNESCO. Diese will
feststellen, ob der Status „UNESCO-Biosphärenreservat“ von dem
Schutzgebiet zu Recht getragen wird
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Land muss bei Qualität der Kinderbetreuung Hausaufgaben erledigen (29.05.2007)

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Die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, KATRIN VOHLAND, hat Bildungsminister Holger Rupprecht aufgefordert, die Anstrengungen für eine bessere Kinderbetreuung im Land deutlich zu intensivieren. Brandenburg stehe mit seinem hohen Betreuungsgrad im Bundesvergleich zwar vergleichsweise gut da, "die pädagogische Qualität unserer Kitas ist jedoch dringend verbesserungswürdig", sagte sie im Hinblick auf die Ende der Woche in Potsdam tagende Bildungsministerkonferenz der Länder. "Um in der Debatte um Bundeszuschüsse für den Kita-Ausbau glaubwürdig zu bleiben, muss Brandenburg hier seine Hausaufgaben erledigen."
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Behm: „Umpflügen von Genmais ist Folge verfehlter Politik“(24.05.2007)

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Mit Kritik reagiert Cornelia Behm, Bundestagsabgeordnete von Bündnis
90/Die Grünen aus Brandenburg, auf Informationen über eine
Ordnungsverfügung des Landrats Gernot Schmidt (Landkreis Märkisch
Oderland). Dieser hatte nach einer Weisung des Brandenburgischen
Landwirtschaftsministers Dietmar Woidke einen Bauern aufgefordert, seine
im Natur-schutzgebiet gelegenen Genmaisfelder umzubrechen. Grund: Die
Pflanzen seinen eine akute Gefahr für dort lebende Schmetterlingsarten.

„Dass der Landwirt den frisch gesäten Mais umpflügen soll, ist die Folge
mehrerer Fehler.“ so Cornelia Behm. „Der Kreis hätte reagieren können,
als der Bauer die Flächen angemeldet hat. Laut Gentechnikgesetz kann der
Anbau von gentechnisch veränderten Pflanzen in einem Naturschutzgebiet
untersagt werden.
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Bündnisgrüne fordern "Plan-B" für Fall des Scheiterns von CO2-Abscheidungstechnologie (13.05.2007)

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Der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, AXEL VOGEL, hat die Landes-regierung aufgefordert, einen Plan-B für den Fall des Scheiterns der derzeit erprobten CO2-Abscheidungstechnologie zu entwickeln. Ich nehme Ministerpräsident Platzeck beim Wort, dass sich die Braunkohleverstromung in Brandenburg erledigt hat, wenn die Technologie die in sie gesetzte Hoffnung im Hinblick auf die Umweltfreundlichkeit nicht erfüllt. Darauf müsse sich die Landesregierung bereits jetzt einstellen und nicht erst, wenn 2020 Forschungsergebnisse vorliegen. - Dieser Plan B bedeutet nichts anderes als jetzt den von Bündnis 90/Die Grünen geforderten Ausstieg aus der Braunkohleverstromung nach der Auskohlung der genehmigten Tagebaue vorzubereiten.
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Aufschluss neuer Tagebaue ignoriert Erfordernisse des Klimaschutzes (09.05.2007)

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Der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, AXEL VOGEL, hat Forderungen von Wirtschaftsminister Junghanns nach dem Aufschluss neuer Tagebaufelder in Brandenburg als klimapolitisch unverantwortlich kritisiert.Junghanns weigert sich wahrzunehmen, dass ein wirksamer Klimaschutz nur durch eine Abkehr von der Braunkohleverstromung möglich ist." Bündnis 90/Die Grünen fordern den schnellstmöglichen Ausstieg aus dieser steinzeitlichen Form der Energiegewinnung. Eine gerade erschienene Studie des Bundesumweltamtes zeige einmal mehr, dass die Lücke durch Energieeinsparung, Kraft-Wärme-Kopplung und Erneuerbare Energien geschlossen werden kann. Wer jetzt ernsthaft weitere Braunkohlefelder aufschließen und damit die Förderung über 2030 hinaus festschreiben will, weigert sich, die verändernden Rahmenbedingungen zur Kenntnis zu nehmen;, sagte AXEL VOGEL. "Der UN-Klimarat hat soeben auf eine deutliche Absenkung der CO2-Emissionen in den Industrieländern schon bis zum Jahr 2015 gepocht AXEL VOGEL forderte Junghanns zudem auf, die Karten auf den Tisch zu legen, welche Dörfer er abbaggern lassen möchte.
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Bündnisgrüne fordern Vertragsstrafen bei Verspätungen und schlechtem Service im Regionalverkehr (08.05.2007)

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Der Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, AXEL VOGEL, hat weitere Investitionen der Deutschen Bahn in das brandenburgische Regionalnetz als überfällig bezeichnet. "Trotz steigender Gewinne hat die Bahn das Nahverkehrsnetz seit Jahren vernachlässigt und ist auf Verschleiß gefahren. Leidtragende sind die Bahnkunden." AXEL VOGEL verwies auf eine Untersuchung des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) von 2005, wonach es wegen der Infrastrukturmängel immer häufiger zu Verspätungen kommt und sich Reisezeiten in der Region verlängern. Er forderte die Landesregierung auf, gegenüber der Bahn darauf zu pochen, dass ver-einbarte Leistungen auch erbracht werden. "Der Regionalverkehr braucht mehr Wettbewerb. Das Land muss in künftigen Verträgen mit Verkehrsunternehmen stärker auf Leistungsanreize setzen. Zugausfälle und fehlender Service müssen mit Vertragsstrafen geahndet werden."
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Land fährt bei Förderung des Ökolandbaus Zickzack-Kurs (07.05.2007)

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Die Landesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, KATRIN VOHLAND, hat der Landesregierung Versäumnisse bei der Förderung des ökologischen Landbaus in Brandenburg vorgeworfen. ;Landwirtschaftsminister Woidke brüstet sich mit Brandenburgs Spitzenposition bei der ökologisch bewirtschafteten Anbaufläche. Er verschweigt jedoch, dass sein Ministerium 2005 die Förderung neuer Biohöfe ausgesetzt und der Boombranche damit das Wasser abgegraben hat, sagte KATRIN VOHLAND anlässlich einer Fachtagung der Bio-Branche. Die Förderung wurde erst 2006 wieder aufgenommen. "Ohne diesen Zickzackkurs könnte die Bilanz der Brandenburger Ökolandwirtschaft noch besser aussehen."

Der Boom des Biolandbaus in Brandenburg dürfe nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Branche noch über ein enormes unausgeschöpftes Potenzial verfügt, sagte KATRIN VOHLAND. So werde nur ein relativ geringer Teil der brandenburgischen Rohstoffe auch hierzulande weiterverarbeitet. "Das Land braucht mehr verarbeitendes Gewerbe wie Biometzgereien, Biomolkereien und Biokäse-reien." Für größere Investitionen fehle den regionalen Betrieben jedoch häufig Kapital und Know-how. Auch der Anteil Brandenburger Produkte am Berliner Markt müsse gestärkt werden. ;Hier ist eine stärkere Unterstützung seitens der Landesregierung gefragt.

Wehrpflicht abschaffen! (31.03.2007)

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Anlässlich des 50. Jahrestages des ersten Einzugs von Bundeswehrdienstleistenden am  1. April 2007 erklären Claudia Roth, Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, und Malte Spitz, Mitglied im Bundesvorstand von Bündnis 90/Die Grünen:

„50 Jahre nachdem die ersten Wehrdienstleistenden ihren Dienst angetreten haben, ist die Rechtfertigung für die allgemeine Wehrpflicht nicht mehr zeitgemäß. Bündnis 90/Die Grünen fordern die Abschaffung der Wehrpflicht zugunsten von regulären Beschäftigungsverhältnissen in der Bundeswehr und Freiwilligendiensten in der Gesellschaft.
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Bündnisgrüne für Legalisierung der anonymem Geburt (28.03.2007)

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Die frauenpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Brandenburg, SKA KELLER, hat die Landesregierung aufgefordert, die gesetzgeberische Initiative zur Legalisierung der anonymen Geburt zu ergreifen. Anonyme Geburten sind eine Möglichkeit, heimlichen Geburten ohne Betreuung, Kindesaussetzungen oder sogar Kindtötungen vorzubeugen. Sie werden auch in Berlin und Brandenburg bereits von einigen Kliniken oder Hebammen angeboten, die derzeit aber noch Gefahr laufen, dafür rechtlich belangt zu werden. SKA KELLER sprach sich anlässlich der heutigen öffentlichen Anhörung zu dem Thema im Landtag für eine brandenburgische Bundesratsinitiative aus, die für diese Einrichtungen Rechtssicherheit herstellt und die ungeklärte Frage der Finanzierung solcher Geburten löst.
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Geringe Akzeptanz der Oberschule Folge eines faulen Kompromisses (24.03.2007)

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Die schwindende Akzeptanz der neuen Oberschulen in Brandenburg bei Eltern, Schülerinnen und Schülern ist nach Ansicht der Landesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, KATRIN VOHLAND, direkte Folge einer inkonsequenten Schulpolitik. Schwarz-Rot hat das als ersten Schritt zu einer gemeinsamen Schule für alle prinzipiell begrüßenswerte Vorhaben Oberschule mangelhaft umgesetzt. Das verunsichert die Eltern, die ihre Kinder nun lieber am Gymnasium anmelden. Dem Land fällt vor diesem Hin-tergrund nichts anderes ein als die Hürden vor dem Gymnasialzugang höher zu schrauben." Gefragt ist hingegen eine bessere individuelle Förderung der Schülerinnen und Schüler, ein qualitativ besserer Unterricht in der Breite.

Katrin Vohland kritisierte die Ausgestaltung der neuen Oberschule als faulen Kompromiss. Das Nebeneinanderher verschiedenster Organisationsformen an den Oberschulen, die sich sowohl für ein integratives Modell nach dem Muster der Gesamtschule entscheiden können als auch für Hauptschul- beziehungsweise Realschulzüge, ist viel zu unübersichtlich. Zudem müssen Schüler, die einmal an der Oberschule sind, erhebliche Hürden überwinden, wenn sie von dort aufs Gymnasium wechseln wollen. Es fehlt die Durchlässigkeit.
Der nun präsentierte Mindestnotendurchschnitt für den Gymnasialzugang ist ein ungelenker Versuch, den Ansturm auf die Gymnasien zu bremsen. Hier wird deutlich, wie stark die jüngste Kritik des UN-Sonderberichterstatters Munoz am hochgradig selektiven deutschen Bildungswesen auch auf Brandenburg zutrifft.
(Quelle: Grüne-Brandenburg)

Geordnetes Ende der Braunkohleverstromung einleiten 17.02.2007)

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Die Süddeutsche Zeitung berichtet heute, dass die Bundesregierung auf Druck der Europäischen Union plant, die nationalen Emissionspläne zu verschärfen. Investitionen in neue Braunkohlekraftwerke drohen unwirtschaftlich zu werden. Dazu sagt die brandenburgische Bundestagsabgeordnete Cornelia Behm:
„Der Schritt der Bundesregierung kommt spät, aber er trifft endlich die großen Verursacher von CO2-Emissionen wie den Kohleverstromer Vattenfall. Vor dem Hintergrund des Klimawandels ist es überfällig, den Druck für ein Umsteigen zu erhöhen.
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Ressortübergreifender Schulterschluss für Denkmalschutz gefordert (08.01.2007)

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PRESSEMITTEILUNG von Cornelia Behm, MdB von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN aus
Brandenburg vom 8. Januar 2007

„Es ist dringend geboten, den Denkmalschutz in der Landespolitik als
ressortübergreifende Aufgabe wahrzunehmen. Nur so kann es gelingen,
wertvolle Bausubstanz – vor allem in ländlichen Gebieten – zu retten und
zu erhalten.“ sagte heute Cornelia Behm, Bundestagsabgeordnete von
Bündnis 90/Die Grünen aus Brandenburg. Die Politikerin reagierte damit
auf Meldungen, wonach landesweit etwa 200 Dorfkirchen vom Verfall
bedroht sind.
„Im Moment ist der Denkmalschutz im Kulturministerium angesiedelt. Um
den schleichenden Zerfall der Denkmäler aufhalten zu können, muss die
Zuständigkeit jedoch auch auf das Infrastruktur- und auf das
Finanzministerium ausgeweitet werden. Nur so wird es möglich, dem
landesweiten Engagement unzähliger Initiativen zum Erhalt der
Kulturgüter finanziell gerecht zu werden.“ so Behm weiter.
Die Abgeordnete fordert geeignete Programme, die akut gefährdete
Bausubstanz vor dem völligen Zerfall bewahren:
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EU-Kommission verbietet Abbaggerung von Lacoma! und weitere aktuelle Nachrichten (14.12.2006)

Liebe Freunde und Mitstreiter,

hier die aktuellen Informationen aus erster Hand
(für alle, die bei der "Lausitzer Rundschau" zu Recht skeptisch sind)

1. EU-Kommission verbietet Abbaggerung von Lacoma (heutige Pressemitteilung)
2. Beschluß droht trotzdem in nächster Woche
3. Kompensationsmaßnahmen dürfen vorzeitig begonnen werden
4. Die Sache mit dem NABU Spremberg

Wir wünschen einen schönen dritten Advent, denn vor dem Weihnachtsfest werden wir uns wohl leider nochmal melden müssen...

viele Grüße,

René Schuster

1. EU-Kommission verbietet Abbaggerung von Lacoma!

(heutige gemeinsame Pressemitteilung der Brandenburger Landesverbände des BUND, der GRÜNEN LIGA, des NABU und der Naturfreunde)

Bundesministerium hat Schreiben aus Brüssel falsch zitiert
Vattenfall-Pläne sichern weniger Arbeitsplätze als angenommen
Die anerkannten Naturschutzverbände des Landes Brandenburg haben heute in
Ihrer Stellungnahme ans Bergamt klargestellt, dass die Voraussetzungen für
die geplante Zerstörung der Lacomaer Teiche nicht vorliegen. Zudem sichern
die Vattenfall-Pläne deutlich weniger Arbeitsplätze als behauptet.
"Wir begrüßen sehr, dass die EU-Kommission in ihrem Schreiben an Deutschland
klargestellt hat, dass eine Genehmigung derzeit mit europäischem Recht nicht
vereinbar wäre." sagt Tom Kirschey vom Naturschutzbund Brandenburg "Das
Umweltministerium hat das Schreiben öffentlich falsch wiedergegeben."
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Aktuelle Lacoma-Inforamtionen von Robin Wood finden Sie hier, zu Webseite der BI-Lacoma geht es hier.

Bombodrom: Behm begrüßt Gerichtsentscheid (08.12.2006)

Die heutige Entscheidung des Oberverwaltungsgerichts Berlin-Brandenburg
zeigt es erneut ganz deutlich: Es darf kein Bombodrom in der Heide
geben. Ich fordere Bundesverteidigungsminister Franz Josef Jung deshalb
auf, die Pläne für den Luft-Boden Schießplatz ein für allemal
auf-zugeben!“ so Cornelia Behm, Bundestagsabgeordnete von Bündnis 90/Die
Grünen aus Brandenburg. Das Gericht hat heute mehrere Entschei-dungen
des Verwaltungsgerichtes Potsdam bestätigt.
Für die Abgeordnete ist dieser Erfolg der Gegner des Bombodroms in
ers-ter Linie auf Zielstrebigkeit und Willensstärke zurück zu führen:

„Mit ihrem leidenschaftlichen Protest machen Tausende Bürger eines
deut-lich: Die Region um die Kyritz-Ruppiner Heide ist ein Landstrich,
für dessen Zukunft es sich lohnt zu kämpfen. Viele haben sich in den
vergangenen Jahren ein wirtschaftliches Standbein geschaffen, das sie
durch den Bom-benabwurfplatz bedroht sehen. So ist der hartnäckige
Widerstand auch die beste Werbung für die Region: Jeder kann es sehen,
hier leben Menschen, die fest verwurzelt mit ihrer Heimat die regionale
Entwicklung vorantreiben. Und das im strukturschwachen
Nordostdeutschland, woher viele Meldun-gen von hohen Arbeitslosenquoten,
Dörfersterben und Perspektivlosigkeit kommen. Die Bürger haben es nicht
verdient, in ihrem Streben um selbst-tragende Wirtschaftsstrukturen in
der Region vom Verteidigungsminister Knüppel in die Beine geworfen zu
bekommen.“

Brandenburg muss endlich mit Industriepolitik für den Klimaschutz anfangen (10.11.2006)

PRESSEMITTEILUNG von Cornelia Behm, MdB von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Zu den Äußerungen von Ministerpräsident Matthias Platzeck zum
Klimaschutz in Brandenburg, sagt die bündnisgrüne Bundestagsabgeordnete
Cornelia Behm:
„Wer erklärt, dass eine «ökologische Industriepolitik“ nötig ist „die
strategisch und gezielt in die Zukunftsbranchen investiert“, der muss
seine Wirtschaft- und Förderpolitik auch danach ausrichten. Das hat
Brandenburg bisher nicht getan. Aber es muss endlich damit anfangen.
Wir warten auf Taten her, Platzeck! Das brandenburgische Kabinett rollt
leider immer noch der Braunkohleabbaggerung den roten Teppich aus.
Brandenburg ist bei weitem kein Vorreiter in ökologischer
Industriepolitik. Es dominiert immer noch die Energieerzeugung mit der
schlechtesten CO2-Bilanz. Die Braunkohle bestreitet 85% der
Stromerzeugung im Land. Nach Aussagen des Wirtschaftsministers hat
Brandenburg trotz der prekären Lage der weltweiten klimatischen
Entwicklung seine selbstgesteckten Ziele bei der CO2-Einsparung um 20%
verfehlt. Das ist beschämend.
So genannte CO2-freie Kraftwerke helfen nicht. Die Technologie mit
unterirdischer Speicherung von CO2 wird frühestens in 15 Jahren
verfügbar sein. Bis dahin müssen längst alle Weichen gestellt sein.
Brandenburg muss Konzerne wie Vattenfall endlich dazu bringen deutlich
mehr in Erneuerbare Energien zu investieren. Das wird nur gehen, in dem
man die weitere Erschließung von Braunkohle erschwert bzw. unterbindet.
Mit der Abschaffung der Privilegien der Braunkohle wie der Befreiung von
der 10%igen Förderabgabe auf Bodenschätze und der Befreiung vom
Wasserentnahmeentgelt von 10 Cent pro m3 muss das Land anfangen.“
Der brandenburgische Ministerpräsidenten Matthias Platzeck hatte gestern
auf der Klimakonferenz des Potsdamer Instituts für Klimafolgenforschung
behauptet das Land Brandenburg wäre ein Vorreiter in ökologischer
Industriepolitik.

Baum des Jahres 2007 gekürt (19.10.2006)

Der Baum, aus dem die Möbel sind

Viele haben ihn zuhause stehen: den Baum des Jahres 2007. Denn die Kiefer ist ein sehr beliebtes Möbelholz. Neben der Fichte ist die Kiefer der am weitesten verbreitete Nadelbaum in Deutschland. Fast ein Viertel des Waldes besteht aus Kiefern, in Brandenburg liegt ihr Anteil sogar bei 72%.
"Die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (SDW) wird das Jahr nutzen, die Besonderheiten der Kiefer den Menschen vorzustellen. Darüber hinaus werden wir der Kiefer in ökologisch wertvollen und seltenen Lebensräumen  wie z.B. in Mooren ihren natürlichen Standort zurückgeben", so Christoph Rullmann, Bundesgeschäftsführer der SDW.
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SPD muss die Polizeigesetznovelle ablehnen (10.09.2006)

Der Landesvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, AXEL VOGEL, hat die Brandenburger SPD aufgefordert, die geplante Novellierung des Polizeigesetzes abzulehnen. "Das Gesetz liefe auf massive Grundrechtseingriffe hinaus und ist verfassungsrechtlich nicht haltbar. Es wirft ein bezeichnendes Licht auf den Zustand von Brandenburgs Sozialdemokraten, dass ihre Fraktion den Gesetzentwurf nicht schon bei der ersten Befassung strikt abgelehnt hat." Mit Blick auf kritische Stimmen innerhalb der Fraktion sagte er: "Bauchschmerzen mit dem Entwurf allein durch eine Expertenanhörung zu lindern macht die SPD nicht glaubwürdiger."

"Das Polizeigesetz bestimmt nicht, wie manche meinen, die Regeln bei der Verfolgung von tatverdächtigen Kriminellen - Rechtsgrundlage hierfür ist die Strafprozessordnung. Im Polizeigesetz ist festgelegt, welche Handhabe die Polizei in ihrer alltäglichen präventiven Arbeit ohne Rücksprache mit einem Ermittlungsrichter hat.
Diese Befugnisse künftig um die Möglichkeit von Lauschangriffen auf Wohnungen, des Abhörens von Telefonen und der automatisierten Überwachung von Kfz-Kennzeichen erweitern zu wollen, läuft auf die massive Verletzung von Persönlichkeitsrechten der Bevölkerung hinaus und ist angesichts der realen Sicherheitslage in Brandenburg völlig überzogen. Innenminister Schönbohm rühmt sich einer historisch einmalig niedrigen Kriminalitätsrate und will gleichzeitig eines der schärfsten Polizeigesetze Deutschlands durchdrücken.
Wir gehen davon aus, dass die geplante Telefonüberwachung, die selbst die neue Strafprozessordnung nur im Falle einer richterlichen Zustimmung erlaubt, und die präventive Wohnraumüberwachung klar verfassungswidrig sind. Die ebenfalls geplante Videoüberwachung ist mit den vorgesehenen Speichermöglichkeiten datenschutzrechtlich bedenklich. Zudem wäre sie ein quasi wirkungsloses, aber teures Unterfangen, das Sicherheit allenfalls vorgaukelt. Die Landesregierung hatte bereits im Probelauf Probleme, Kriminalitätsschwerpunkte für die Kameraüberwachung auszumachen. Davon abgesehen verfügt die Polizei nicht über ausreichend Beamte, die sie hinter den Monitoren postieren könnte."
Text: Grün-Brandenburg
Foto: www.pixelquelle.de

Für eine neue Ökologiepolitik (31.08.2006)

"Für eine neue Ökologiepolitik" haben 4 junge Grüne aus Grüner Jugend , bzw. dem Parteirat von Bündnis90 /Die Grünen Niedersachsen ein umfangreiches Thesenpapier erstellt.
Die Überlegungen der AutorInnen: Paula Riester, Christian Meyer, Julia Verlinden und Stephan Schilling gehen hierbei von folgenden Kernthesen aus :

1. Die drastische Verschärfung der weltweiten Umwelt- und Klimaproblematik erfordert eine grundsätzliche Radikalisierung grüner Ökologiepolitik
2. Ökologie ist eine zentrale Gerechtigkeitsfrage. Die sozialen und ökologischen Herausforderungen müssen zusammen gelöst werden.
3. GRÜNE müssen die Debatte um eine neue soziale Ökologiepolitik offensiv führen.

Das gesamte Schriftstück finden Sie hier

Fotoquelle: www.gruene-jugend.de

 

 

Bedingungsloses Grundeinkommen - Diskutieren Sie mit (13.06.2006)

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Jahrzehntelang konnte sich die politische Debatte in Deutschland darauf beschränken, wie der erarbeitete Wohlstand besser verteilt werden kann. Das hat sich geändert. Heute wissen wir: Wir müssen mehr Augenmerk auf Zugänge in Bildung und Arbeit legen, ohne die finanzielle Situation zu vernachlässigen.

Der Zugang zur Grundsicherung ist für den Einzelnen mit viel Bürokratie, Kontrolle und teilweise als entwürdigend empfundener Gängelung verbunden. Ein hoher Druck auf Arbeitslose, wo es zugleich zu wenige Arbeitsplätze gibt. Eine spannende Diskussion geht derzeit von der Überlegung aus, dass Vollbeschäftigung nicht mehr möglich sei und deshalb für die Zukunft andere Wege gefunden werden müssten, Menschen mit Einkommen zu versorgen. Ihre Anhänger halten den Weg, der mit Hartz IV beschritten wurde, für grundlegend falsch und plädieren für ein bedingungsloses Grundeinkommen.
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Die Diskussion ist eröffnet.Sie können sich daran gern z.B. im Grünen Diskussionsforum zum Thema beteiligen.Vielleicht schauen Sie auch mal in das offene Diskussionsforum der Grünen.

Text: www.gruene-bundestag.de
Foto: www.pixelquelle.de

 

Deutschland - Volk der Fetten und Einsamen? (07.06.2006)

Familie - statistisch ein

Die Deutschen werden immer dicker und leben zunehmend in Einpersonenhaushalten. Das generationsübergreifende Wohnen , sowie generell das Leben in einem Familienverbund befindet sich weiter auf dem Rückzug. Diese teils wenig erfreulichen Ergebnisse teilt das Statistische Bundesamt ( www.destatis.de ) unter Berufung auf die im Rahmen des Mikrozensus 2005 erhobenen Daten und Fakten mit.
Der Mikrozensus ist die größte jährliche Haushaltsbefragung in Europa.
„Detaillierte Ergebnisse des Mikrozensus 2005 zu diesem Sachverhalt und einer Vielzahl weiterer Themenfelder, wie zum Beispiel zur Struktur der Haushalte, den Lebensformen und der Gesundheitssituation der Bevölkerung, enthält (so der Pressetext des Statistischen Bundesamt) die Pressebroschüre „Leben in Deutschland – Haushalte, Familien und Gesundheit, Ergebnisse des Mikrozensus 2005“
Lesen sie hier die Pressemitteilung zur Bevölkerungsentwicklung , sowie die zum Problem des zunehmenden Übergewichtes.
Etwas Positives hatten die Statistiker übrigens doch noch zu vermelden. Die Zahl der Unternehmensinsolvenzen hat nach den Zahlen des Jahres 2005 weiter abgenommen. Näheres lesen Sie hier

 

Baumschutz und Alleenerhalt

Was für ein Prachtstück

Der Schutz der Bäume und des heimischen Alleenbestandes liegt uns besonders am Herzen.

So waren es Grüne , die das 1. Panketaler Bürgebegehren für den Erhalt der Lindenallee an der Breitscheidstraße initiierten und mit hohem Einsatz , in Kooperation mit Bürgerinitiativen u.a. den Bürgerentscheid erzwangen.
Obgleich dieser mit 19 % Zustimmung knapp verloren ging, bleibt die Allee vorerst unangetastet.
Panketals Bürgermeister musste einsehen, das keine ausreichende Akzeptanz für das dem Fällbegehren zu Grund liegende Straßenbauprojekt vorhanden ist.
Immerhin erhielten die knapp 200 Linden innerhalb des Bürgerentscheides einige Stimmen mehr als der Bürgemeister bei seiner Wahl im Jahre 2003.
Der Einsatz tausender Panketaler für "ihre Bäume" hat sich insgesamt über den Bürgerentscheid hinaus gelohnt, ist doch seither ein deutlich behutsameres Vorgehen bei Enscheidungen "pro und kontra Baum" zu verzeichnen.
Trotz dieser kleinen Erfolge haben es die "grünen Riesen" in unserer Region nicht leicht, da sie noch allzu oft überambitionierten Straßenbauvorhaben weichen müssen oder aber der fortschreitenen Zersiedlung im Wege sind.
Zudem hat die "Novellierung der Brandenburgischen Baumschutzsatzung" im Jahre 2004 und die damit verbundene Vereinfachung von Fällungen, eine Zerstörungswelle beispiellosen Umfangs ausgelöst.
So dürfte der Bestand von Laubbäumen auf Privatland in der Gemeinde Panketal in knapp 2 Jahren um ca. 40% geschrumpft sein.
Bleibt also noch viel zu tun, damit "Bruder Baum" weiterhin den Platz in unserer Mitte einnimmt, der ihm in seiner Eigenschaft als "Lebensspender" ohnehin zusteht.

Das wir uns mit ganzer Kraft dafür einsetzen werden, dessen können Sie sicher sein.
Weitere Informationen zum Thema Alleenschutz finden Sie unter www.Alleenschutz.de , zum Thema Baumschutz beim BUND-Brandenburg.
Die derzeit in weiten Teilen Brandenburgs , sowie dem gesamten Barnim gültige Baumschutzsatzung finden Sie hier.

Nachhaltigkeit - Passen wir wirklich auf diesen Planeten?

Die Erde, ein Platz auch für sie.

Der Platz und etliche  Resourcen auf unserer Erde sind begrenzt.

Dies ist eine alte, unverrückbare Wahrheit die, auch wenn Sie in der
„Spaßgesellschaft“ nicht wirklich beliebt ist, heute aktueller ist denn je.
Dennoch benehmen wir uns oft, als hätten wir eine „Zweitwelt im Vorratsschrank“.
Daher ist es wichtig sich bewusst zu werden welchen „ökologischen Fußabdruck“ jeder Einzelne mit seinem Leben, Konsumverhalten und Energieverbrauch  hinterlässt.
Viele Dinge die uns zum „ überdimensionierten Mehrverbraucher“ werden lassen sind uns wahrscheinlich noch nicht einmal wirklich bewusst und leicht veränderbar.
Der nachstehende Link befördert Sie zu einer Seite auf der Sie Ihren ökologischen Fußabdruck berechnen können und dabei einige interessante Neuigkeiten über die globale Wirkung „ihres individuellen Lebens“ erfahren.

Hinweis: Die Berechnung des ökologischen Fußabdrucks ist eine Initiative der Internet-Seite www.latschlatsch.de zu der wir lediglich einen Link gesetzt haben

Der "echte Kommunale Bürgerhaushalt" -Demnächst auch in Panketal?

Wir wollen den "echten Bürgerhaushalt"!

Im vergangenden Jahr lud die Gemeindeverwaltung Panketals erstmalig zu einer Veranstaltung zum Thema "Bürgerhaushalt " .
Dabei erfuhren die  (leider sehr wenigen ) Anwesenden auf anschauliche und leicht verständliche Weise wie sich Teile des Gemeindehaushaltes zusammensetzen , wo
das Geld herkommt und wo es hingeht.
Für diese "Übersetzung" des für den "Normalbürger" oft unverständlichen "Verwaltungskauderwelsch" gebürt der Verwaltung Lob und Dank.
Wesensmerkmal eines Bürgerhaushaltes ist aber der Beteiligungsprozess, d.h  der Bürger hat die Möglickeit sich durch eigene Vorschläge (die allerdings nicht umgesetzt werden müssen)und Fragen an der Haushaltsplanung zu beteiligen .
In Panketal wurde das bisher noch versäumt, wir hoffen aber das die Verwaltung dranbleibt und in absehbarer Zeit einen "echten Bürgerhaushalt" präsentiert.
Für weitere, grundlegende Informationen zum kommunalen Bürgerhaushalt lesen sie bitte hier oder auf www. buergerhaushalt.de

Atomkraft: Schluss jetzt! - Großdemo und Umzingelung am 18. September in Berlin
Freiheit statt Angst! Datenschutzdemo am 11. September in Berlin, Potsdamer Platz, 13:00 Uhr
SCHWARZ-GELBEN ATOMPUTSCH VERHINDERN! SCHREIB DEINEM ABGEORDNETEN!
Meine Kampagne: GENKARTOFFEL? KOMMT NICHT IN DIE TÜTE!

GRUENE.DE News

Die Börse. Foto: Tobias Leeger/Flickr.

Wie verbindet sich für uns Grüne eine ökologische Wirtschaftsweise und nachhaltiges Wachstum mit den Erfordernissen von sozialer Gerechtigkeit?

Kategorie: Partei

Das Freiburger Rathaus. Foto: mightymightymatze/Flickr.

Wir muss ein Leitbild für nachhaltige und handlungsfähige grüne Kommunen aussehen?

Kategorie: Partei

Ein mittelloser Mann sitzt auf der Treppe der Deutschen Staatsoper.

Wie muss Parteinahme für die Schwächeren unserer Gesellschaft aussehen?

Kategorie: Partei

 
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